Wissenschaftlicher Weckruf zum Internationalen Tag der Muttersprache: Sprachdeprivation ohne Deutsche Gebärdensprache gefährdet das Kindeswohl
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- Samstag, 21. Februar 2026 08:16

Erhalten gehörlose Kinder keinen frühen Zugang zur Deutschen Gebärdensprache als Erstsprache, droht das Sprachdeprivationssyndrom. Wissenschaftliche Studien belegen: Dies ist kein Einzelschicksal, sondern eine gesellschaftlich verursachte Entwicklungsstörung und eine ernsthafte Gefahr für das Kindeswohl.
Der Landesverband Bayern der Gehörlosen fordert daher die Anerkennung der DGS als Minderheitensprache gemäß der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen. Nur eine rechtlich abgesicherte Teilhabe mit mehr Gebärdensprache schützt Kinder wirksam vor irreversiblen kognitiven Schäden.
Die vollständige Pressemitteilung mit allen Hintergründen steht Ihnen hier als PDF zum Download bereit.





